Sonntag, 6. April 2008

Der Zauber von Sandbergen


Sie träumen von einer gemeinsamen Zukunft ohne an die Vergangenheit zu denken: Magnus (Marc Oliver Schulze) und Selma (Jeanne Tremsal). - Foto: ZDF und Marco Meenen

 

Inga Lindström - Der Zauber von Sandbergen

Bei einem seiner täglichen Angelausflüge findet Magnus Sigge an der Küste vor Sandbergen am Strand eine bewusstlose Frau. Als die Frau zu sich kommt, kann sie sich an nichts erinnern. Sie kennt weder ihren Namen, noch weiß sie, wo sie zuvor gelebt hat. Natürlich will sie zur Polizei gehen, aber dann schiebt sie diesen Gedanken doch beiseite und beginnt, Gefallen an dem neuen Leben und an Magnus zu finden. Am nächsten Morgen erscheint sie überraschend in Magnus Sigges Backstube und bietet ihm ihre Hilfe an.
Mit Begeisterung macht sich die junge Frau, die Magnus Lucia nennt, an die Arbeit und scheint Talent zu haben, denn rasch entwickelt sie eigene Rezepte für Kekse und Kuchen, die bei der Kundschaft großen Anklang finden. Lucia lebt völlig auf,und auch auf Magnus übt die junge Frau eine magische Anziehung aus. Der Ort, Sandbergen, die Arbeit in der Backstube und die Nähe zu Magnus lassen sie ihre Vergangenheit immer weniger vermissen. Aber die steht einige Tage später in Form von Bernd vor ihr. Er ist ihr Lebensgefährte gewesen, bevor sie alleine die Segeltour unternahm und nicht zurückkehrte. Und sie ist nun Selma Alander, Mitinhaberin einer großen Backkette, die in allen Städten Schwedens Filialen unterhält. Kann die Idylle Sandbergen gegen die große Unternehmerwelt bestehen? Und ist die Bindung der Vergangenheit stärker als die junge Liebe zu Magnus?


Noch ein kurzer Urlaub, dann werden Selma (Jeanne Tremsal, l.) und ihr Verlobter Bernd (Nicolas König, r.) von Selmas Vater Henner (Albert Fortell, M.) die Leitung der Alanderwerke übernehmen. - Foto: ZDF und Marco Meene


Deutschland/ Österreich, 2007
Erstaufführung: 06.04.2008
Länge: 90 Minuten
Produzent: Ronald Mühlfellner
Regie: Karola Meeder
Drehbuch: Christiane Sadlo
Kamera: Hans W. Jakob
Musik: Richard Blackford
Schnitt: Manuela Kempf

Darsteller: Selma Alander - Jeanne Tremsal, Magnus Sigge - Marc Oliver Schulze, Greta Sigge - Ilona Grübel, Ulla Wernberg - Vera Baranyai, Max Wernberg - Krystian Martinek, Bernd Martedal - Nicolas König, Henner Alander - Albert Fortell, Emma - Franca Berlin, Maja - Greta Gallisch de Palma, Louise - Tanja Lanäus, Dr. Carlsson - Peter Zintner, Bauer Lars - Robert Krüger und andere

Text: ZDF 

Sonntag, 3. Februar 2008

Sommer der Entscheidung

Sie träumen von einer gemeinsamen Zukunft, aber Valerie Borg (Saskia Valencia) und Marcus Hansen (Philipp Brenninkmeyer) stehen vor einem kaum lösbaren Problem. - Foto: ZDF und Marco Meenen

Inga Lindström - Sommer der Entscheidung

Die erfolgreiche Anwältin Valerie (Saskia Valencia) hat die Chance, in einer Kanzlei auf dem Land zu arbeiten. Ein lang gehegter Wunsch, denn nach Jahren in Stockholm möchte sich die allein erziehende Mutter eines zehnjährigen Sohnes verändern. Olof Wilander (Dietrich Mat­tausch), der Brauereibesitzer und Freund von Valeries neuem Chef, ist über ihr Auftauchen in der Provinz zunächst gar nicht begeistert. Er weiß, dass die Juristin Valerie seine uneheliche Tochter ist, die er seiner Familie jahrzehntelang verschwiegen hat. Valerie mietet von Olof ein Haus, nicht ahnend, dass sie vor ihrem Vater steht. Hier lernt sie auch Olofs Schwiegersohn und gleichzeitig seinen Braumeister Marcus (Philipp Brenninkmeyer) kennen, dessen Ehe mit seiner Frau Leonie schon lange nur auf dem Papier existiert. Valerie und Marcus verlieben sich ineinander, aber ihre Liebe gerät in Gefahr, als nach Jahren die verschwiegenen Heimlichkeiten ans Licht zu kommen drohen. Nichtsahnend bringt die junge Liebe von Valerie und Marcus das vermeintliche Familienglück der Wilanders plötzlich ins Wanken.

Eine folgenschwere Begegnung: Die junge Anwältin Valerie Borg (Saskia Valencia) trifft ihren Vermieter Olof Wilander (Dietrich Mattausch). - Foto: ZDF und Marco Meenen

Deutschland/ Österreich, 2007
Erstaufführung: 03.02.2008
Länge: 88 Minuten
Regie: Andi Niessner
Drehbuch: Christiane Sadlo
Kamera: Martin Stingl
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Valerie Borg - Saskia Valencia, Marcus Hansen - Philipp Brenninkmeyer, Olof Wilander - Dietrich Mattausch, Irma Wilander - Uta Schorn, Leonie Wilander - Svenja Pages, Ludwig Steckelson - Siemen Rühaak, Lasse Borg - Lucas Schust, Thomas Philipps - Eric Langner und andere

Text: ZDF 

Sonntag, 14. Oktober 2007

Ein Wochenende in Söderholm


Inga Lindström - Ein Wochenende in Söderholm

Lena (Janina Flieger) ist klug, attraktiv und ehrgeizig. Sie hat einen interessanten Job in einer kleinen, aber feinen Werbeagentur. In ihrem Leben steht die Karriere an erster Stelle und ihr Vorbild ist die Agenturchefin Kristina Asmussen (Anja Kruse). Lena und Kristina sind für einen Auftrag unterwegs nach Söderholm - Wochenendarbeit ist angesagt. Mit von der Partie ist Kristinas Sohn, der Fotograf Mikael (Raphael Vogt), mit dem Lena vor einiger Zeit eine heimliche Affäre hatte.
In Söderholm besucht Kristina ihre alte Schulfreundin Malin Bengtsson (Claudia Rieschel), deren Blick sich unbemerkt beim Wiedersehen etwas trübt. Umso mehr freut sich ihr Mann Harald (Miguel Herz-Kestranek), waren doch Kristina und er früher ein Paar. Die alte Liebe flammt mit unerhörter Intensität wieder auf – und gefährdet die Ehe von Malin und Harald.
Indes lernt Lena Haralds Schulkollegen Sören Sand (Jan Sosniok) kennen. Der allein erziehende Vater einer aufgeweckten, zehnjährigen Tochter (Clara, gespielt von Leonie Brill) ist sofort von Lena angetan. Auch sie ist interessiert, doch für Lena gilt: erst die Karriere, dann die Liebe. Bald merkt sie aber, dass sie dieses Mal ihre Gefühle nicht einfach beiseite schieben kann.



Deutschland/ Österreich, 2007
Erstaufführung: 14.10.2007
Länge: 90 Minuten
Produzent: Ronald Mühlfellner
Regie: Michael Steinke
Drehbuch: Christiane Sadlo
Kamera: Dieter Sasse
Musik: Richard Blackford
Schnitt: Monika Bergmann

Darsteller: Lena Hallberg - Janina Flieger, Sören Sand - Jan Sosniok, Kristina Asmussen - Anja Kruse, Malin Bengtsson - Clauda Rieschel, Harald Bengtsson - Miguel Herz-Kestranek, Mikael Asmussen - Raphael Vogt, Clara - Leonie Brill, Lars - Tobias van Dieken, Erik Kammersson - Max Lundqvist und andere     

Text & Screenshots: ZDF

Sonntag, 30. September 2007

Die Pferde von Katarinaberg

Foto: ZDF und Marco Meenen

Inga Lindström - Die Pferde von Katarinaberg

Eigentlich wollte Eva Molin mit ihrer Tochter Annika Urlaub machen, aber ein wichtiger Auftrag zwingt die junge Kunsthistorikerin für ein Auktionshaus zu einer Wertschätzung der Kunstsammlung auf Schloss Katarinaberg. Nun muss sie aus der Not eine Tugend machen, denn sie will die gemeinsamen Tage mit Annika nicht verschieben, die seit dem Unfalltod ihres Vaters traumatisiert ist. Annika zog sich nach dem Unfall immer mehr in sich zurück und spricht seitdem nicht mehr.

Auf Schloss Katarinaberg stellt Eva rasch fest, dass Gutsherr Ulf Norquist in Geldnöten steckt und seine Kunstsammlung verkaufen muss. Das hat er aber sogar vor seinem Sohn Peter geheimgehalten, der als Arzt und Pferdezüchter in der Nachbarschaft lebt. Und während ihre Mutter, die sie als Begleitung für Annika mitgenommen hat, die Gründe für Ulfs finanzielle Misere aufdeckt, fällt Eva auf, dass der Umgang mit den Pferden ihrer Tochter gut tut. Annika fasst wieder Vertrauen und Mut.

Und auch Eva und Peter kommen sich näher und verlieben sich ineinander. Doch als Peter erfährt, dass Eva im Auftrag eines Auktionshauses auf dem Schloss arbeitet, missversteht er die Situation und fühlt sich von ihr hintergangen. Eva muss sich zwischen ihrer Arbeit und ihren Gefühlen entscheiden.
Text: ZDF

Foto: ZDF und Marco Meenen


Deutschland/ Österreich, 2007
Erstaufführung: 30.09.2007
Länge: 90 Minuten
Regie: Michael Steinke
Drehbuch: Christiane Sadlo
Kamera: Dieter Sasse
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Gila von Weitershausen als Margareta Hansson, Volkert Kraeft als Ulf Norquist, Holger Daemgen als Martin Sörman, Stephan Luca als Peter Norquist, Olivia Silhavy als Elsa, Susanne Gärtner als Eva Molin, Cleo Johanna Budde als Annika Molin

Sonntag, 25. März 2007

Vickerby für immer

Sie haben sich ineinander verliebt, aber weder Sirka (Eva-Maria Grein) noch Jonas (André Röhner) wissen, wie es mit ihrer Liebe weitergehen soll. - Foto: ZDF und Marco Meenen
 

Inga Lindström - Vickerby für immer

Jonas Nyvell zog nach dem Unfalltod seiner Ehefrau mit seiner Tochter nach Chikago, wo er die letzten sechs Jahre verbrachte. Nun kehrt er mit der inzwischen elfjährigen Lilli wieder nach Stockholm zurück. Hier erreicht ihn die Nachricht vom Tod seiner Schwiegermutter. Lilli überredet ihren Vater, nach Vickerby zu fahren, um den Großvater Hakon Petersson zu besuchen, der alleine mit seiner Tochter Sirka die Glasmanufaktur der Familie leitet.

Jonas zögert, denn Hakon machte ihn damals für den Unfalltod seiner Tochter verantwortlich und man ging im Streit auseinander. Und auch nach Jahren sind die alten Wunden nicht verheilt. Hakon weigert sich, seinen Schwiegersohn Jonas zu empfangen, seine Enkelin Lilli, die er nach Jahren wiedersieht, schließt er dagegen in sein Herz.

In Vickerby trifft Jonas auch seine Schwägerin Sirka wieder, die inzwischen zu einer jungen Frau herangewachsen ist. Gemeinsam versuchen sie, Hakon umzustimmen und seinen Irrtum aufzugeben. Sirka und Jonas kommen sich dabei näher, weshalb Hakon sich immer mehr zurückzieht. So entgeht es Sirka auch, dass es um die Geschäfte der Glasmanufaktur schlecht steht. Nur Buchhalterin Berit kennt das wahre Ausmaß der Misere, aber sie steht zu Hakon, denn sie hofft, dass er nach dem Tod seiner Frau endlich für sie frei ist.

Aber Hakon kann ihre Liebe nicht erwidern. Geblendet von seinem Zorn bricht er auch mit Sirka, als er von ihrer Beziehung zu Jonas erfährt. Aber er ahnt nicht, dass Berit sich an ihm rächen will. Für Sirka und Jonas beginnt ein Kampf um ihre Liebe und um ihre gemeinsame Zukunft.
Text: ZDF

Sirka (Eva-Maria Grein) ist verzweifelt, aber ihr Vater Hakon Petterson (Christian Wolff) bleibt dabei, dass er Jonas Nyvell nicht verzeihen kann. - Foto: ZDF und Marco Meenen


Deutschland/ Österreich, 2006
Erstaufführung: 25.03.2007
Länge: 90 Minuten
Produzent: Ronald Mühlfellner
Regie: John Delbridge
Drehbuch: Christiane Sadlo
Kamera: Meinolf Schmitz
Musik: Richard Blackford
Schnitt: Monika Bergmann

Darsteller: Sirka Petterson - Eva-Maria Grein, Jonas Nyvell - André Röhner, Hakon Petterson - Christian Wolff, Lilli Nyvell - Ella-Maria Gollmer, Berit Hanssen - Barbara Wallner, Olof Hanssen - Dominik Maringer, Jan Hendrik - Gerhard Acktun, Direktor Palm - Neithardt Riedel, Inger - Beate Pfeiffer, Pia - Gunilla Olsson und andere